Computerworld berichtet über den Einsatz von OpenSource beim grössten schweizer SAP-Full-Service-Provider, Resource AG.

Neben der Verwendung von OTRS als Helpdesk-Lösung, setzt die Resource AG seit mehr als einem Jahr GroundWork Monitor Enterprise erfolgreich als Monitoring-Lösung ein.

Neben der klassischen Überwachung von Verfügbarkeit und Performance setzt die Resource AG die Monitoring-Lösung von GroundWork auch dafür ein, sehr einfach monatliche SLA-Reports für ihre Kunden zu generieren. Das Reporting basiert auf dem ebenfalls alls OpenSource Software verfügbaren Eclipse-BIRT (Business Inteligence and Reporting Tools) Reporting System.

Die Implementierung wurde durch den schweizer Monitoring-Spezialisten RealStuff Informatik AG in enger Zusammenarbeit mit der Resource AG gemacht. Die RealStuff Informatik AG ist offizieller GroundWork Partner für die Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Italien.

Betreffend der Gartner Studie möchte ich noch zwei, drei Sätze anbringen.

Die Positionierung der beiden OpenSource Produkte GroundWork und Zenoss sind nach unserer Meinung nicht ganz mit unseren Erfahrungen deckungsgleich.  In Zenoss ist keine Definitionen sogenannter Abhängigkeiten zwischen Hosts, Services und Netzwerktopologie möglich. Dies ist nach unserer Meinung ein grosses Plus von GroundWork gegenüber Zenoss. Gerade in einer grossen Umgebung können dadurch massiv Fehlalarme unterdrückt werden. Dieser Punkt wird auch seit Jahren durch Zenoss Benutzer in Supportforen etc. als grosser Mangel angemerkt. Obwohl Zenoss in den letzten Wochen einen neuen Majorrelease 3 veröffentlicht hat, fehlt diese Funktion nach wie vor.

Zusätzlich bietet GroundWork einen eigenentwickelten  Monitoring Agenten für Windows, Linux, Solaris und AIX an, welcher nach unserer Erfahrung gerade betreffend Skalierbarkeit und Funktionalität für grosse Enterprise Umgebungen einen Vorteil gegenüber Zenoss bietet.

Diese beiden Punkte wurden in der Studie nicht erwähnt, resp. nicht getestet/beachtet. Wir als Kenner der OpenSource Monitoring-Welt erachten dies aber als wichtige Punkte und sie sprechen nach unserer Meinung für GroundWork betreffend Enterprise-Readyness. Auf der Achse “ability to execute” würden wir GroundWork bedeutend höher als Zenoss einstufen.

Zusätzlich ist noch interessant, dass die Lizenzkosten von Zenoss gegenüber Groundwork für das gleiche Supportangebot 100% höher sind. (Kosten pro Device und Jahr bei GroundWork = 50$, Kosten pro Device und Jahr bei Zenoss = 100$)

In der Studie gibt es noch weitere Fragezeichen für uns:

z.B. Warum die grossen vier Anbieter (IBM, BMC, HP und CA) immer im LeaderQuadranten auftauchen ist fast gegeben. Dort stellt sich dann immer die Frage wie die Gewichtung gemacht wird.
Erstaunlich ist z.B. dass ein Anbieter wie BMC, trotz komplett fehlender Lösung betreffend NMS (Network Management System) so hoch eingestuft wird oder IBM, welche seit der Akquisition von Omnibus vor 5 Jahren an diesem Produkt keine Weiterentwicklung vorgenommen hat als Visionär eingestuft wird ist teilweise schon erstaunlich. 

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