Eine Umfrage bei 253 CIOs aus Grossunternehmen in Deutschland, Frankreich, Grossbritanien und den USA hat ergeben, dass viele der eingesetzten Monitoring-Lösungen die neuen virtuellen IT-Landschaften nur bedingt überwachen können. Das führt dazu, dass in fast 50% der Firmen ein Moratorium für den weiteren Einsatz von Virtualisierung ausgesprochen wird.

Die teuren Monitoring-Frameworks wie HP Open View/Operations Manager, IBM Tivoli, Microsoft System Center, BMC Patrol, CA Unicenter werden nur zu 20% für die Überwachung von virtuellen Umgebungen eingesetzt. Der Grund nach Aussage der CIOs ist die fehlende Funktionalität.

Die gesamte Umfrage finden Sie unter dem folgenden Link: Konsolen taugen nicht für die Virtualisierung

Für die Überwachung von Microsoft Windows Systemen (Server, Exchange, SQL Server etc.) stellt Microsoft seit längerer Zeit mittels Windows Management Instrumentation (WMI) eine auf dem Common Interface Model (CIM) basierendes Technologie zur Verfügung. CIM ist der Industrie Standard welcher durch die Distributed Management Task Force (DMTF) unterhalten wird. In der DMTF sind alle grossen Hard- und Softwarehersteller Mitglied. (z.B. Microsoft, IBM, HP, RedHat, Oracle, Intel, VMware, Cisco usw.)

Die WMI Architektur bietet Schnittstellen (API) für sogenenannte WMI Consumer (Management Applikationen) an. Monitoring Systeme wie z.B. System Center Operations Manager (SCOM) verwenden diese Schnittstelle um Daten von logischen und physikalischen Komponenten (Harddisk, Netzwerkadapter, Datenbanksystem, Betriebsystem, Prozess, Services usw.) zu erhalten. Durch die offene Schnittstelle via WMI Scripting API können auch kostengünstige Monitoringlösungen wie z.B. Nagios, Zenoss, etc. von diesem Standard profitieren.

Die Verwendung der WMI Scripting API wird in einem aktuellen 15 Minuten dauernden Video durch den Monitoringsoftware Hersteller GroundWork aufgezeigt.

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