Wie im richtigen Leben auch, ist für den Betrieb von Cloud Umgebungen eine entsprechende Wetterkunde (Meteorologie) notwendig. Dabei ist eine sinnvolle Überwachung mit einem geeigneten Monitoring Tool sehr hilfreich.

In sogenannten Public Clouds (wie z.B Amazon EC2, Windows Azure, Rackspace, Salesforce usw. ) ist neben der klassischen Überwachung von Verfügbarkeit und Performance ein zusätzlicher Punkt wichtig. Da es sich bei Public Clouds um Mietservices handelt, ist eine aktive Überwachung der Kosten zu empfehlen. Ende Monat wird sonst die Rechnung präsentiert und kann dem Empfänger den Appetit verderben. Diese ungeniessbare Kröte muss dann durch die Finanzabteilung mit Würgen geschluckt werden.

Durch einfache Klicks und schieben von Schaltern können via WebGui der Cloudanbieter neue Systeme erstellt oder laufende System mit zusätzlichen Ressourcen ausgestattet werden. Dies hat meistens mehr oder weniger Einfluss auf die Höhe der Rechnung und kann mehrere tausend Euros, US$ oder Schweizer Fränkli sein.

Die meisten Monitoringsoftware Hersteller bieten zwar ausgeklügelte Connectoren zu den durch die Cloud Anbieter angebotenen APIs, beschränken sich aber auf Verfügbarkeits- und Performancedaten. Ein Zähler mit den aktuellen Kosten und einer Trendanalyse für diese Kosten ist nicht vorhanden.

© 2011 monitoringblog.ch Suffusion theme by Sayontan Sinha