Der amerikanische IT Monitoring Softwarehersteller GroundWork hat heute ein neues Lizenzierungsmodell für Non Profit Organisationen angekündigt. Weiter können auch Hersteller von Open Source Software profitieren und die Enterprise IT Monitoring Lösung von GroundWork kostenlos einsetzen.
Hier registrieren

Für die Überwachung von Microsoft Windows Systemen (Server, Exchange, SQL Server etc.) stellt Microsoft seit längerer Zeit mittels Windows Management Instrumentation (WMI) eine auf dem Common Interface Model (CIM) basierendes Technologie zur Verfügung. CIM ist der Industrie Standard welcher durch die Distributed Management Task Force (DMTF) unterhalten wird. In der DMTF sind alle grossen Hard- und Softwarehersteller Mitglied. (z.B. Microsoft, IBM, HP, RedHat, Oracle, Intel, VMware, Cisco usw.)

Die WMI Architektur bietet Schnittstellen (API) für sogenenannte WMI Consumer (Management Applikationen) an. Monitoring Systeme wie z.B. System Center Operations Manager (SCOM) verwenden diese Schnittstelle um Daten von logischen und physikalischen Komponenten (Harddisk, Netzwerkadapter, Datenbanksystem, Betriebsystem, Prozess, Services usw.) zu erhalten. Durch die offene Schnittstelle via WMI Scripting API können auch kostengünstige Monitoringlösungen wie z.B. Nagios, Zenoss, etc. von diesem Standard profitieren.

Die Verwendung der WMI Scripting API wird in einem aktuellen 15 Minuten dauernden Video durch den Monitoringsoftware Hersteller GroundWork aufgezeigt.

Wie im richtigen Leben auch, ist für den Betrieb von Cloud Umgebungen eine entsprechende Wetterkunde (Meteorologie) notwendig. Dabei ist eine sinnvolle Überwachung mit einem geeigneten Monitoring Tool sehr hilfreich.

In sogenannten Public Clouds (wie z.B Amazon EC2, Windows Azure, Rackspace, Salesforce usw. ) ist neben der klassischen Überwachung von Verfügbarkeit und Performance ein zusätzlicher Punkt wichtig. Da es sich bei Public Clouds um Mietservices handelt, ist eine aktive Überwachung der Kosten zu empfehlen. Ende Monat wird sonst die Rechnung präsentiert und kann dem Empfänger den Appetit verderben. Diese ungeniessbare Kröte muss dann durch die Finanzabteilung mit Würgen geschluckt werden.

Durch einfache Klicks und schieben von Schaltern können via WebGui der Cloudanbieter neue Systeme erstellt oder laufende System mit zusätzlichen Ressourcen ausgestattet werden. Dies hat meistens mehr oder weniger Einfluss auf die Höhe der Rechnung und kann mehrere tausend Euros, US$ oder Schweizer Fränkli sein.

Die meisten Monitoringsoftware Hersteller bieten zwar ausgeklügelte Connectoren zu den durch die Cloud Anbieter angebotenen APIs, beschränken sich aber auf Verfügbarkeits- und Performancedaten. Ein Zähler mit den aktuellen Kosten und einer Trendanalyse für diese Kosten ist nicht vorhanden.

© 2011 monitoringblog.ch Suffusion theme by Sayontan Sinha