Nach dem erfolgreichen Kurs “SCCM 2012 – MDT 2012 Master Class” im letzten Februar, hat sich die RealStuff Informatik AG entschieden die Microsoft MVPs Kent Agerlund und Johan Arwidmark für einen weiteren 5-tägigen Kurs in die Schweiz zu holen.

Location: Zürich, Switzerland
Date: September 17 – 21, 2012
Price: CHF 3’600.- (including lunch and beverages)

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SCCM 2012 – MDT 2012 Master Class mit Microsoft MVPs Johan Arwidmark und Kent Agerlund in der Schweiz.

Der fünftägige Kurs befasst sich mit der Installation und Konfiguration des System Center Configuration Manager 2012 und dem Microsoft Deployment Toolkit 2012 (MDT).

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Für alle Microsoft System Center Operations Manager interessierten startet in den kommenden Tagen ein Evaluationsprogramm. Hier anmelden

Eine Umfrage bei 253 CIOs aus Grossunternehmen in Deutschland, Frankreich, Grossbritanien und den USA hat ergeben, dass viele der eingesetzten Monitoring-Lösungen die neuen virtuellen IT-Landschaften nur bedingt überwachen können. Das führt dazu, dass in fast 50% der Firmen ein Moratorium für den weiteren Einsatz von Virtualisierung ausgesprochen wird.

Die teuren Monitoring-Frameworks wie HP Open View/Operations Manager, IBM Tivoli, Microsoft System Center, BMC Patrol, CA Unicenter werden nur zu 20% für die Überwachung von virtuellen Umgebungen eingesetzt. Der Grund nach Aussage der CIOs ist die fehlende Funktionalität.

Die gesamte Umfrage finden Sie unter dem folgenden Link: Konsolen taugen nicht für die Virtualisierung

Für die Überwachung von Microsoft Windows Systemen (Server, Exchange, SQL Server etc.) stellt Microsoft seit längerer Zeit mittels Windows Management Instrumentation (WMI) eine auf dem Common Interface Model (CIM) basierendes Technologie zur Verfügung. CIM ist der Industrie Standard welcher durch die Distributed Management Task Force (DMTF) unterhalten wird. In der DMTF sind alle grossen Hard- und Softwarehersteller Mitglied. (z.B. Microsoft, IBM, HP, RedHat, Oracle, Intel, VMware, Cisco usw.)

Die WMI Architektur bietet Schnittstellen (API) für sogenenannte WMI Consumer (Management Applikationen) an. Monitoring Systeme wie z.B. System Center Operations Manager (SCOM) verwenden diese Schnittstelle um Daten von logischen und physikalischen Komponenten (Harddisk, Netzwerkadapter, Datenbanksystem, Betriebsystem, Prozess, Services usw.) zu erhalten. Durch die offene Schnittstelle via WMI Scripting API können auch kostengünstige Monitoringlösungen wie z.B. Nagios, Zenoss, etc. von diesem Standard profitieren.

Die Verwendung der WMI Scripting API wird in einem aktuellen 15 Minuten dauernden Video durch den Monitoringsoftware Hersteller GroundWork aufgezeigt.

Der Softwaregigant Microsoft hat zum Microsoft Management Summit (MMS) 2011 in die Wüsten- und Spielerstadt Las Vegas eingeladen.

Die mit 4000 Besucher ausgebuchte Konferenz wurde intensiv dazu benutzt der Welt die Zukunft der IT aufzuzeigen, wie sich diese Microsoft vorstellt. Nach Ansicht des grössten Softwareherstellers wird diese Zukunft aus einer ziemlichen homogenen Microsoft Welt bestehen. Vorgestellt wurden auch einige Teile der Management Suite, Microsoft System Center, welche als Release 2012 im nächsten Jahr zu erwarten sind. Neu werden neben Operations Manager (SCOM), Configuration Mangager (SCCM), Data Protection Manager (DPM), Service Manager (SCSM), Orchestrator (Firmenübernahme Opalis) und Virtual Machine Manager (VMM) auch System Center Advisor und das Projekt “Concero” (Cloud Management) die Bestandteile von System Center 2012 sein.

Klar scheint für Microsoft zu sein, dass das zukünftige Datacenter (nur) aus Hyper-V (Virtualisierung), Azure (Cloud Computing), Windows Server und weiteren Microsoft Produkten bestehen wird. Was für kleine und homogene Microsoft-Umgebungen von KMUs machbar scheint, ist in einem heterogenen Enterprise Computing Umfeld wohl nicht ganz realistisch. Gespannt kann man sein wie die neuen System Center Versionen z.B. mit VmWare, Amazon EC2, Oracle-DBs, SAP, Linux, Unix und Netzwerkkomponenten interagieren werden. Zu hoffen ist, dass die Scheinwelt von Las Vegas den Blick von Microsoft nicht zu stark getrübt hat.

Das Microsoft System Center Entwicklungsteam hat auch eifrig gebloggt.

Der amerikanische Softwarehersteller GroundWork Inc. hat eine neue Version der erfolgreichen Monitoringplattform GroundWork Monitor veröffentlicht.

Neben vielen Bugfixes sind in der Version 6.4  vor allem Neuerungen in den folgenden Bereichen implementiert worden:

  • Verbesserter Monitoring Agent (GDMA) für die Überwachung von Microsoft Windows Server Systemen inkl. Cluster Server
  • Rollenbasierende “Views” von NagVis Maps und Diagrammen
  • Zentralisierte Konfigurations und PlugIn Updates für Monitoring Agenten (Windows, Linux, Unix)
  • Verbesserte Authentifikations und Zugriffskontrolle  via Active Directory, LDAP und JOSSO

Alle Neuerungen können in der Produktbeschreibung und den Release Notes von GroundWork nachgelesen oder als Live Demonstration via Webcast angeschaut werden.

GroundWork Monitor ist eine offene Plattform und besteht aus verschiedenen OpenSource Projekten. Unter anderem sind dies Nagios, NagVis, Cacti, MySQL, RRDTool, JBoss, Eclipse BiRT.

Betreffend der Gartner Studie möchte ich noch zwei, drei Sätze anbringen.

Die Positionierung der beiden OpenSource Produkte GroundWork und Zenoss sind nach unserer Meinung nicht ganz mit unseren Erfahrungen deckungsgleich.  In Zenoss ist keine Definitionen sogenannter Abhängigkeiten zwischen Hosts, Services und Netzwerktopologie möglich. Dies ist nach unserer Meinung ein grosses Plus von GroundWork gegenüber Zenoss. Gerade in einer grossen Umgebung können dadurch massiv Fehlalarme unterdrückt werden. Dieser Punkt wird auch seit Jahren durch Zenoss Benutzer in Supportforen etc. als grosser Mangel angemerkt. Obwohl Zenoss in den letzten Wochen einen neuen Majorrelease 3 veröffentlicht hat, fehlt diese Funktion nach wie vor.

Zusätzlich bietet GroundWork einen eigenentwickelten  Monitoring Agenten für Windows, Linux, Solaris und AIX an, welcher nach unserer Erfahrung gerade betreffend Skalierbarkeit und Funktionalität für grosse Enterprise Umgebungen einen Vorteil gegenüber Zenoss bietet.

Diese beiden Punkte wurden in der Studie nicht erwähnt, resp. nicht getestet/beachtet. Wir als Kenner der OpenSource Monitoring-Welt erachten dies aber als wichtige Punkte und sie sprechen nach unserer Meinung für GroundWork betreffend Enterprise-Readyness. Auf der Achse “ability to execute” würden wir GroundWork bedeutend höher als Zenoss einstufen.

Zusätzlich ist noch interessant, dass die Lizenzkosten von Zenoss gegenüber Groundwork für das gleiche Supportangebot 100% höher sind. (Kosten pro Device und Jahr bei GroundWork = 50$, Kosten pro Device und Jahr bei Zenoss = 100$)

In der Studie gibt es noch weitere Fragezeichen für uns:

z.B. Warum die grossen vier Anbieter (IBM, BMC, HP und CA) immer im LeaderQuadranten auftauchen ist fast gegeben. Dort stellt sich dann immer die Frage wie die Gewichtung gemacht wird.
Erstaunlich ist z.B. dass ein Anbieter wie BMC, trotz komplett fehlender Lösung betreffend NMS (Network Management System) so hoch eingestuft wird oder IBM, welche seit der Akquisition von Omnibus vor 5 Jahren an diesem Produkt keine Weiterentwicklung vorgenommen hat als Visionär eingestuft wird ist teilweise schon erstaunlich. 

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